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Wellness und Skifahren in Österreich

 

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Posthotel Achenkirch

Wellness Residenz Schalber in Serfaus

Ein schöner Wintertag auf der Piste oder in der Loipe und im Anschluss Erholung pur in einem Wellnesshotel. Für viele Winterurlauber ist die Verbindung von Skifahren und Wellness die ideale Kombination. Ob man einfach nur die Muskulatur von der meist ungewohnt starken Beanspruchung  lockern lässt oder sich ein Verwöhnprogramm aus dem unfangreichen Angebot aussucht – gute Wellnesshotels bieten vielfältige Möglichkeiten Entspannung und Erholung. Großzügige Saunabereiche, Schwimmbäder, Fitness, Massagen und Kosmetik oder einfach Ruhe tanken bei einem schönen Bad.

 

Auch eine gute Küche mit einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken ist für einen perfekten Urlaub wichtig. Ein herzhaftes Menue mit regionalen Zutaten oder ein ausgewogenes Vitalmenue, für jeden Geschmack sollte das passende Angebot vorhanden sein.

Wir stellen ihnen hier nur einige Wellnesshotels in Skiregionen vor die wir persönlich besucht haben und Ihnen weiterempfehlen können. Informationen zu den jeweiligen Skigebieten können Sie unter den Namen der Skiregion nachlesen.

Posthotel Achenkirch in Tirol

Posthotel AchenkirchDas Wintersportgebiet der Achensee-Region liegt unmittelbar an der Grenze zwischen Tirol und Bayern. Gleich vor der Haustüre des Posthotels liegt das Skigebiet Christlum, das bereits mehrfach für seine vorbildliche Pistenpflege ausgezeichnet wurde. Wer die Winterwelt beim Langlaufen genießen möchte kann vom Hotel aus in die Loipe, die Alpin-Skifahrer werden mit dem Skibus, der  direkt vor dem Hotel hält, zum direkt am Ort gelegenen Skigebiet gebracht.

Reiter’s Posthotel in Achenkirch ist ein fünf Sterne Resort & Spa der Extraklasse. Eine Besonderheit des Hotels ist die Entscheidung der Hotelleitung Kinder erst ab ca. 14 Jahren als Gäste zu empfangen. Diesen Entschluss hat Karl C. Reiter, der die Hotelführung von seinem Vater Karl Reiter übernommen hat,  ganz bewusst und wohl überlegt gemacht.

Das Ziel von Karl C. Reiter ist es den Gästen ein Umfeld zu schaffen in dem sich Eltern auch einmal ganz bewusst von der täglichen, durchaus auch schönen, Routine der Elternschaft erholen können. Die Entscheidung in Zukunft als Erwachsenenhotel zu gelten hat nichts mit Kinderfeindlichkeit zu tun, Urlaub von den Kindern kann nur gelingen wenn im Hotel Gäste mit der gleichen Intention sind. Auch der Entschluss, keine großen Gruppen als Gäste aufzunehmen, steht ganz im Zeichen der Entscheidung eine ruhige und entspannte Atmosphäre für seine Gäste zu bieten.
Die freigewordenen Kapazitäten durch den Wegfall von Seminarräumen für Tagungen oder Räumen zur Kinderbetreuung werden genutzt um das Sport- und Wellnessangebot für die Gäste zu erweitern. Im Posthotel Achenkirch findet jeder Gast das was er sucht – absolute Ruhe – Sport und Fitness – Wellness und Kosmetik – oder am besten ein bisschen etwas von allem. Das wöchentliche Fit und Aktivprogramm  und das allgemeine Wochenprogramm des Hotels bieten viele Möglichkeiten.  Vom Aqua Fit in der Früh um 8.00 Uhr bis zur Weindegustation um 20.00 Uhr  gibt es ein vielfältiges Angebot. Am Abend ist mehrmals die Woche Livemusik mit einem wechselnden Angebot vom Klavierabend bis zur Disco.  Auch sportlich ist natürlich, außer allen Wintersportarten, viel geboten;  Schnuppertennis - Tennisturnier, Schnuppergolf – Golfturnier, Schnupperreiten oder eine Erlebniskutschfahrt zum Achensee, oder auch eine Wanderung in der herrlichen Bergwelt rund um Achenkirch. Die Fitnessräume, die Tennis- und Squashhalle, der eigene Golfplatz und das direkt am Hotel angeschlossene Gestüt mit Reithalle und Reitplatz laden ein sich sportlich zu betätigen.  Oder vielleicht einmal ein Blick hinter die Kulissen; ein Küchenaperitif mit einem Schnupperbesuch in der Küche oder ein Einblick in die Arbeit der Zimmermädchen, die immer diese schönen Betten herrichten. Langweilig wird es einem im Posthotel Achenkirch ganz sicher nicht.

Wellness im Posthotel AchenkirchNicht zu vergessen der wunderschöne großzügig angelegte Wellness und Spa Bereich des Hotels. Umgeben vom imposanten Bergpanorama des Karwendelgebirges befindet sich die derzeit größte Bade- und Saunalandschaft Österreichs im 5 Sterne Wohlfühlhotel „Posthotel Achenkirch Resort & Spa “. Auf mehr als 6.500 qm erstreckt sich dort eine exklusive Thermen- und Wellnesslandschaft mit einem breitgefächertem Angebot an Entspannungsmöglichkeiten, das keine Wünsche offen lässt. Körper, Geist und Seele werden wieder in Einklang gebracht in dieser wunderschönen Wohlfühlwelt im Posthotel.

Die Bäder- und Beautylandschaft ist eine Oase der Entspannung. Neben zwei 34° warmen Solebecken, deren Salz, ebenso wie das Wasser aus dem Karwendelgebirge stammt, und einem 32°-34° warmen Schwimmbecken im Außenbereich, laden verschiedene  Indoorpools sowie zwei angenehm duftenden Aromagrotten zum wohligen Entspannen ein.

Verwöhnt werden Geist und Körper auch in einem Wechsel zwischen Warm und Kalt, in der großzügigen und erlebnisreichen Saunawelt des „Posthotels Achenkirch“. Ob im Türkischen Dampfbad, der Kamillengrotte, der Finnischen Sauna oder in der Tiroler Schwitzstube, erfrischende und anregende Aufgüsse runden das Saunaerlebnis ab.

Posthotel Achenkirch Pfad des WassersEin sanft abfallender Gang führt vom Saunabereich aus in eine geheimnisvolle, unterirdische, mystische Welt, in den „Versunkenen Tempel“. Noch sieben Stufen, dann fällt der Blick in einen kreisrunden Raum, überwölbt von einer Kuppel aus Glas mit farbigen Lichtreflexen. Der Mittelpunkt des Raumes ist eine ruhig lodernde Flamme über einem Wasserbecken.

Rings um die Feuersäule laden gemütliche Relax- Liegen, sanft schaukelnde Wasserbetten sowie drei Kuschelnester zum Träumen und Meditieren ein. Auf der Ebene über dem Meditationsraum verbindet eine Brücke Dampfbad und Soledom auf der einen mit der Tempelsauna, dem Eisbrunnen und dem „ Pfad des Wassers“ auf der anderen Seite. Die vier Elemente Feuer, Erde Wasser und Luft sind hier harmonisch vereint und schenken neue Energie und Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele.

Versunkener Tempel im Posthotel AchenkirchEin Refugium für die Schönheit ist das Atrium Spa des 5 Sterne Hotels „Reiter´s Posthotel Achenkirch Resort & Spa“.Ein reichhaltiges Angebot an ausgewählten Körperbehandlungen, entspannende und harmonisierende Massagen, Bäder für die Schönheit und spezielle Gesichtspflege machen den Aufenthalt im Atrium-Spa zu einem Hochgenuss für Haut und Seele. Für Wellness aus Fernost nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin ( TCM ) steht die chinesische Ärztin Dr. Hu Ji zur Verfügung, dazu gehören z.B. Qi Gong-Training, Akkupunktur, Akkupressur oder Tuina. Das ist eine besondere Art der  Ganzkörpermassage, bei der durch Lockern, Klopfen und sanftem Druck die Meridianpunkte des Körpers vom Kopf bis zu den Füßen stimuliert werden.

Perfekt wird der Wellness-Urlaub im „ Posthotel Achenkirch“ durch verschiedene Arrangements, die eine Reihe von sinnvollen Paketen mit unterschiedlichen Beauty-Angeboten enthalten.

Um den Körper fit zuhalten gibt es ein reichhaltiges Angebot in unterschiedlichen Fitnessräumen mit innovativen Trainingsgeräten. Täglich wechselnde Aktivprogramme, die von diplomierten Wellness-Trainerinnen begleitet werden, bieten ein großes Angebot an Bewegungs- und Entspannungstraining.

Trinkwasser-Brunnen im Posthotel AchenkirchAber nicht nur die Wellness-Welt im „Posthotel Achenkirch Resort & Spa“ ist einzigartig, sondern auch der Gastronomiebereich (Hauben-Küche) mit reichhaltiger Wohlfühlpension.

Hier wird der Gast vom Frühstück bis zum Abendessen verwöhnt. Vieles was hier in der Küche verarbeitet wird stammt aus dem eigenen Landgut oder unmittelbar in der Region eingekauft. Eine Besonderheit im Posthotel ist die eigene Quelle die das ganze Hotel mit frischem Quellwasser versorgt. Damit die Gäste immer von dieser köstlichen Erfrischung trinken können gibt es Quellwasserbrunnen im Hotel an denen sich die Gäste jederzeit mit den bereitgestellten Gläsern und Karaffen bedienen können. Dazu werden frische Zitronenscheiben oder Eiswürfel angeboten.

Für Kurzurlaube bietet das „ Posthotel Achenkirch“ Wellness- Arrangements, die den Aufenthalt zu einem ganz besonderem Erlebnis für den erholungsuchenden Gast werden lassen.

Es gibt wohl nur wenige Hotels in den Alpen in denen man einen solch erholsamen Ski- und Wellnessurlaub verbringen kann wie im Reiter’s Posthotel in Achenkirch.

Reiter’s Posthotel Achenkirch
Resort
& Spa
A-6215 Achenkirch / Tirol
www.posthotel.at

© Bilder Posthotel Achenkirch: MAROUNDPARTNER GmbH
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Wellness Residenz Schalber in Serfaus

Hotel SchalberDie Wellness Residenz Schalber mit ihren 101 Zimmern und Suiten liegt am Ortseingang von Serfaus auf 1400 m Höhe. Hier fühlt man sich als Gast sofort zuhause, bei einem Kaffee auf der Hausterrasse mit Blick hinunter in das Inntal ist die Hektik des Alltages schnell vergessen.

Der sehr gute Service des Hauses beginnt sobald man das Auto vor dem Hotel abgestellt hat. Da Serfaus eine autofreie Zone ist, wird ihr Wagen vom Personal weggefahren und für die Dauer des Aufenthaltes in den Hotelgaragen und Stellplätzen geparkt. Wenn man einen Ausflug machen möchte, wird das Auto natürlich jederzeit sofort wieder vor den Hoteleingang gebracht. Die Zimmer sind alle liebevoll im alpinen Stil eingerichtet, viel Holz und warme, stimmungsvolle Farben geben jedem Zimmer seinen eigenen Charme. Für jeden Gast gibt es das passende Zimmer, sei es die Juniorsuite mit Blick auf das Dorf, die Familiensuite mit getrennten Kinderzimmern oder die Luxussuite mit eigener Sauna.

Viel Wert gelegt wird auf eine ausgezeichnete Küche. Der Küchenchef des Hauses, Gerhard Krießmann wurde vom Gault Millau mit drei Hauben ausgezeichnet. Wer jetzt meint, dass das Restaurant des Hauses nur ausgefallene Küche anbietet, liegt völlig falsch. Hier gibt es von perfekt zubereiteten Brotzeiten bis zu ausgefeilten Feinschmecker Menüs für jeden das Richtige. Das Frühstücksbuffet im Hotel Schalber bietet eine große Vielfalt in hoher Qualität. Am Nachmittag werden die Hausgäste mit einem kleinen Snack oder Kuchen vom Buffet verwöhnt. Besonders wichtig ist dem Wellnesshotel eine Küche die frische Produkte aus der Region verwendet. Viele Zutaten kommen aus dem eigenen Bio-Bauernhof der Wellness-Residenz-Schalber.

Natürlich hat das Haus auch einen umfangreichen Weinkeller, hier finden sich Weine aus den besten Lagen der Welt und natürlich die Weine der österreichischen Elitewinzer. Eine schöne Bar mit Barkeepern, die ihren Beruf mit viel Liebe und Perfektion ausüben, laden ein um einen schönen Tag ausklingen zu lassen.

Auch – oder gerade Familien mit Kindern sind in Serfaus gut aufgehoben. Die Region gilt  als besonders familienfreundlich und natürlich ist auch die Wellnessresidenz Schalber ganz auf Gäste mit Kindern eingestellt. Sonntag bis Freitag wird eine Kinderbetreuung von 10.00 bis 19. 00 Uhr, für Kinder ab drei Jahren angeboten. Am eigenen Kindertisch, täglich um 17.45 Uhr, können die Kinder hier gemeinsam Abendessen. Es gibt eine Familiensauna, ein eigenes Kinderhallenbad mit Rutsche und auch das beheizte Freibad mit Gegenstromanlage ist ausdrücklich den Gästen mit Kindern gewidmet. So können Gäste mit Kindern entspannen ohne das Gefühl zu haben besonders ruhesuchende Gäste zu stören.

Wellnesshotel SchalberWellness – den Körper und die Seele pflegen – der Wellnessbereich des Hotel Schalber in Serfaus lässt wohl keine Wünsche offen, er gehört zu den fünf Top-Wohlfühladressen in Österreich. Der Relax Guide 2011, sozusagen der Guide Michelin für Wohlfühloasen, zeichnet die Wellness Residenz Schalber mit der Höchstnote von 4 Lilien aus und schreibt in seiner aktuellen Ausgabe: „.... in den letzten Jahren hat man sich hier schrittweise an die Obergrenze des Wohlfühlens herangetastet.“

Eine ausführlichere Beschreibung des Wellnessbereiches finden Sie in der Hotelbeschreibung unter der Skiregion Serfaus-Fiss-Ladis.

Restaurant in der Wellnessresidenz Schalber

In der Wellnessresidenz Schalber ist das Hotel-Restaurant Jägerstube unter der Leitung von Gerhard Krießmann. Einen guten Überblick über das Restaurant gibt ihnen der folgende Artikel von Karin Lochner.

Der Spagat in der Küche

Am 22. Juni 2011 war es wieder soweit. In Serfaus öffnet, wie jeden Sommer die Jägerstube im Hotel Schalber. Seit 2006 wird das Lokal durchgängig mit 3 Gault Millau Hauben und aktuell 17 Punkten ausgezeichnet. Was die meisten Feinschmecker, die im Sommer zu Küchenchef Gerhard Krießmann pilgern, nicht wissen: Im Winter bewirtet Krießmann mit seinem Team die zehnfache Zahl an Gästen pro Abend. Uns interessiert, wie er das schafft. Und: Kann er sein Niveau das ganze Jahr über halten? 

Durch die Lobby des Hotels Schalber in Serfaus, Tirol, schwebt eine Ballade. Jeden Abend gibt es Live Klaviermusik. Der Gast betritt die weichen Teppiche, blickt auf den offenen Kamin im Inneren oder das atemberaubende Bergpanorama draußen und augenblicklich kann er Zeit und Alltag vergessen. Das 5-Sterne-Hotel, im alpenländischen Tourismus-Barock gehalten, wird von Familie Schalber geführt. Es erfreut sich zahlreicher Auszeichnungen. Neben den Preisen für die 3000 Quadratmeter große Spa-Landschaft darf sich die hoteleigene Jägerstube als Haubenrestaurant des Gault Millau bezeichnen. 2004 erkochte sich der heute 39-jährige Gerhard Krießmann zwei Hauben, seit 2006 wird er durchgehend mit drei Hauben und 17 Punkten bewertet. Obwohl die Tiroler Alpen in Serfaus auch ein Urlaubsparadies im Sommer sein können, ist der Ansturm der Skitouristen, die im Winterhalbjahr die Region besuchen um ein Vielfaches höher. Gilt Serfaus mit seinen 200 Pistenkilometern doch als eine der schneesichersten Regionen der gesamten Alpen und als eines der schönsten Skigebiete der Welt. Für Koch Gerhard Krießmann bedeutet das enorme Schwankungen bei den abendlichen Gästezahlen während der unterschiedlichen Jahreszeiten. Sind es in der Hochsaison im Winter bis zu 320 Hotelgäste, die er abends mit Menüs bekocht, kommen im Sommer zwischen 30 und 40 Gäste in die Jägerstube und essen à la carte. Sein kluger Schachzug: Nur im Sommer ist die mit Jagdtrophäen üppig dekorierte Jägerstube ein öffentliches Restaurant. Im Winter steht sie ausschließlich den Hotelgästen zur Verfügung. Küchenchef Krießmann lächelt und seine grünen Augen blitzen. Er war immer flexibel und gleichzeitig ein Perfektionist. 1971 in Klagenfurt geboren, absolvierte er dort seine Kochlehre im Hotel-Restaurant Otto Dermuth. Stationen in Wien, Velden und Lech folgten. Schon als 21-jähriger errang er in bei der internationalen Feinschmeckerparade und bei der internationalen Kochkunstausstellung in Frankfurt jeweils eine Goldmedaille, zwei Jahre später in Luxemburg bekam er dort die Silbermedaille. Als er vor 13 Jahren im Hotel Schalber anfing, griff er den Trend zu gesunder Ernährung einerseits und die Aufwertung heimischer Gerichte andererseits auf. Das kam seiner persönlichen Einstellung entgegen. Er mag die regionale Küche: Reh, Hirsch, Rind, Forellen, die alpenländische Tradition biete so viele abwechslungsreiche Ausgangsprodukte. Er findet: „Sushi hat in den Alpen nichts zu verloren.“ Während Knödel und Nockerl völlig zu Unrecht einen schlechten Ruf hätten. Auch sie könnten, je nach Zutaten leicht und bekömmlich sein. Tafelspitz, ein Klassiker österreichischer Küche, sei ein ausgesprochen gesundes Essen. So kreierte Gerhard Krießmann im Laufe der Jahre seine vollwertige „Wellness-Küche“. Sie wird sowohl dem Massenansturm der Skifahrer im Winter als auch dem Sommerpublikum gerecht. „Die Leute wollen nicht wie früher, dass der Ranzen spannt und sie sich nach dem Essen nicht mehr bewegen können.“ Mit kleinen Portionen vor allem regionaler Spezialitäten will Gerhard Krießmann erlesenen Genuss und ernährungswissenschaftliche Ausgewogenheit harmonisch vereinen. Hotelinhaber Rosi und Alois Schalber sind stolz, mit Gerhard Krießmann „einen der besten Köche des Landes“ am Herd zu haben. Sie bieten ihm ideale Vorraussetzungen für seine gesunde Kochkunst. Denn Familie Schalber besitzt einen Biobauernhof. Die Milch für Küche und Hotel kommt von den eigenen Kühen. Sie wird im Hause weiterverarbeitet, zum Beispiel zu Yoghurt. Sogar das Wild kommt schussfrisch aus dem eigenem Jagdrevier.

Gerhard Krießmanns Arbeitstag beginnt um sechs Uhr morgens im Büro. Lebensmittel bestellt er am liebsten per Mail. Auch die vielen Kühlräume täglich zu kontrollieren nimmt viel Zeit am frühen Morgen in Anspruch. Ein bis zwei Stunden braucht er, um die tägliche Inventur der zehn Kühl- und sechs Lagerräume zu aktualisieren. Ab acht Uhr werden die Saucen gemacht. Denn sie müssen stundenlang vor sich hinköcheln. Sein 20-köpfiges Team ist anschließend mit dem Gemüse beschäftigt. Alles wird täglich frisch geputzt, geschnitten, gekocht, blanchiert, gebraten. Richtig aufwändig ist die Vorbereitung der 60 bis 70 Vorspeisen. Typisch für seine vollwertige Küche sind die kunstvoll angerichteten Platten mit vielen kleinen Häppchen. Er macht zu allen Speiseangeboten Probeteller, an denen sich die anderen Köche orientieren. Der Vorspeisenteller Fisch bietet heute „Pastete von zweierlei Forelle mit Jungzwiebelmousse auf eingelegtem Matjes in süßer Senfsauce an warmen Räucherfisch und Kapernnockerl“. Wie ein Uhrmacher hantiert Gerhard Krießmann, pinselt, tupft, übersät mit Sprossen, steckt dort ein frittiertes Salbeiblatt, dort einen kleinen Rosmarinzweig auf. Manche der kleinen Kunstwerke sehen aus wie Pralinen, so filigran sind sie gefertigt. Das Auge wird genauso angesprochen wie den Gaumen. „Jeder hier in der Küche ist mit Leidenschaft bei der Sache.“ lobt der Chef. Man arbeite nur mit ausgebildeten Köchen oder bilde aus. Ein Angelernter könnte so einen Tag im Laufschritt auch nicht bewältigen. „Oder dem Anspruch des Maestros genügen“, fügt zweite Küchenchefin Manuela schmunzelnd hinzu. Sie ist ihm die wichtigste Stütze. Dass sich ihr Chef wenigstens nachmittags eine halbstündige Siesta gönnt, verdankt er ihrem Engagement. Während sein Team in Schichten eingeteilt ist, endet Gerhard Krießmanns Tag meist erst um 23 Uhr, wenn alle Gäste gegessen haben. Wenn die dann sein Essen und die von ihm gestaltete Optik loben, ist er glücklich. Ja, und stolz sei er natürlich auch auf sein eingespieltes Team, dass sie diesen hohen Anspruch nicht nur bei 30 Gästen im Sommer bewerkstelligen, sondern in der Hauptsaison auch bei 300 Portionen halten. Daher ist die Frage wie er diesen Spagat schafft, ganz einfach zu beantworten. Er ist flexibel und ein Perfektionist. Das Niveau ist im Winter genauso hoch wie im Sommer. Nur bestellen die Gäste im Winter bereits beim Frühstück vor, welches Menü sie abends wünschen, vegetarisch, Fisch oder Fleisch. So kann die Küche sich tagsüber vorbereiten. Essen à la carte wäre in seiner Küche bei 250 Portionen im Winter völlig undenkbar. Im Sommer jedoch, gibt es das öffentliche Restaurant und jeder Feinschmecker ist willkommen. Nur im Sommer können die Tester kommen, à la carte bestellen und beurteilen, ob er seine 17 Gault Millau Punkte weiterhin verdient. Aber daran zweifelt hier niemand, der einmal die feinen Kreationen gekostet hat. Insofern ist der Spagat in der Küche gar keiner, für Gerhard Krießmann ist es höchstens ein eleganter Pferdchensprung.

Wellness Residenz Schalber
A-6534 Serfaus
Dorfbahnstraße 15
Tel. 00-43-(0)5476 / 6770
Fax 00-43-(0)5476 / 6770-35

www.schalber.com

© Bilder Hotel Schalber: MAROUNDPARTNER GmbH
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